Wechselzone des Lebens

Wechselzone des Lebens

Trau Dich!

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Die neue Folge vom 09.Dezember 2018

In der letzten Folge des sehr spannend verlaufenden Jahres 2018 geht es um das Thema Selbstwirksamkeit.

Warum läuft Paul einen Marathonlauf, Sandra betreibt ein eigenes Business und Klaus schreibt ein Buch? Nein, nicht nur weil sie es können, sondern auch, weil sie es sich zutrauen und glauben, dass sie es schaffen können. Und damit sind wir beim Thema der heutigen Folge. Es geht um die Selbstwirksamkeit.

Selbstwirksamkeit oder auch: Vertrauen in die eigene Tüchtigkeit. Es beinhaltet das wir alle unterschiedlich stark ausgeprägte Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten, Kompetenzen und die Erfolgswahrscheinlichkeiten unseres Handelns haben. Und neben den Fähigkeiten, die wir brauchen, um die Herausforderungen des Alltages zu meistern (Fitness oder Kenntnisse in Buchhaltung), spielt Vertrauen eine große Rolle. Denn dieses ist ausschlaggebend für die Art des Umganges mit Widerständen und Hindernissen. Aber warum ist dieses Vertrauen in Menschen so unterschiedlich angelegt? Wie vieles liegen die Ursachen in unserer Kindheit und zwar schon sehr früh. Wenn Kinder schon die Erfahrung machen, dass ihr eigenes Tun etwas bewirken kann, stellen sie eine Verbindung her. Ich schreie, die Eltern kommen. Ich ziehe an einer Glocke und das Ding gibt Töne von sich. Aus Lego-Steinen kann ich einen Turm bauen und er fällt auch wieder um. Immer gibt es eine Ursache und eine Wirkung. Ich gebe übrigens zu, dass solches Lernen den Eltern unter Umständen echt an die Nerven gehen kann. Denken Sie mal an ein Spielzeug, was irgendwelche Töne produziert; es kann einen verrückt machen.

Aber auch das Vorbild der Eltern oder anderer Bezugspersonen spielt eine große Rolle; wenn Kinder erleben, dass Erwachsene sich nicht als Opfer sehen, sondern Aufgaben aktiv angehen, ahmen sie dieses Verhalten nach und dies prägt ihre Sicht der Welt. Deswegen ist Jammern und Wehklagen immer eine negative Vorbildhaltung. Unsere Kinder sehen mehr als wir gemeinhin so glauben.

Nicht zu vergessen ist der positive Zuspruch der Eltern in das Tun. Das heißt nicht, dass jede jeder gelungene Toilettenbesuch jahrelang beklatscht werde muss, aber verbale Bestätigungen, auch beim ersten Scheitern an einer Sache sind prägend. Kinder lernen dadurch, dass sie etwas können und manche Sachen nicht im ersten Versuch klappen. Das sollten sie auch nicht, denn im Erwachsenenleben braucht es oft auch mehrere Anläufe bis etwas richtig funktioniert. Trauen Sie dem Kind was zu. Und wir Älteren sind heute oft überrascht, wie wir die "Gefahren" unserer Kindheit überleben konnten.

Wie stärke ich aber als Erwachsener mein Vertrauen in das eigene Können?

Setze dich mal in einer ruhigen Stunde hin und erarbeite eine Liste, was du bereits alles geschafft hast. Du wirst verblüfft sein, was da alles auf dem Zettel stehen wird. Und du glaubst, du schaffst das nächste Projekt nicht? Du hast auch alles andere geschafft. Es gibt übrigens keine Misserfolge, sondern nur Ereignisse, bei denen du etwas gelernt hast. Denke mal an Thomas A. Edison und seine Suche nach dem geeigneten Glühfaden.

Setze Dir eigene Ziele und zwar solche, die über dem Limit liegen, was du heute kannst. Sei es im Sport oder im Job. Wenn du deine Ziele zu leicht erreichst, waren sie u. Umständen zu niedrig angesetzt. Klar, sollten sie realistisch sein, aber unterschätze dich nicht. Du kannst mehr als du glaubst und dir manche Personen in deinem Umfeld zutrauen. Hier lohnt übrigens bei Gelegenheit mal eine genaue Betrachtung, wer dich unterstützt und wer dich immer nur runter macht. Bei diesen Leuten hilft meist Abstand halten. Wenn jemand sagt, du schaffst es nicht, sagt dies nur was über ihn aus, als über dich. Hegt er wirklich ernsthafte Bedenken, dann wird er mit dir gemeinsam überlegen, was man machen könnte, damit du dein Ziel trotzdem erreichst. Das unterscheidet u.a. einen Energieräuber von einem Freund oder einer Freundin.

Wenn danach in deinem Adressbuch etwas Platz geworden ist, suche dir Leute, die dich fördern und fordern. Das kann ein Trainingspartner sein, jemand der mit dir eine Sache lernt und einfach Projekte angeht. Sei es die Wanderung auf die Zugspitze oder das Erlernen einer Fremdsprache für den Urlaub. Sei du dann auch dessen Stütze.

Bedenke, wenn ein Mensch das schafft, dann kannst du es auch. Und wenn es an diesen Leuten noch mangelt; bei Youtube gibt es echt gute Videos von Leuten, die etwas über Motivation erzählen. Klar, sind da auch schräge Vögel dabei, aber du hast das richtige Bauchgefühl dafür, was und wer dir gut tut. Übrigens gibt es zu diesem Thema auch echt gut Podcasts.

Reflektiere dein Tun in einem Erfolgsjournal. Am Ende eines Jahres wirst du erstaunt sein, was du alles in einem Jahr geschafft oder begonnen hast. Das soll kein literarisches Werk werden, ein einfaches Notizbuch reicht oft aus. Wichtig ist das regelmäßige Schreiben; lasse deiner Fantasie freien Lauf (zum Beispiel klebe Bilder, Eintrittskarten oder Urkunden ein.)

Der Aha-Spruch dieser Episode passt dazu:

"Dein Leben ist zu mehr bestimmt, als nur Rechnungen zu bezahlen!"

Euch allen weiterhin eine schöne Adventszeit, frohe und ruhige Weihnachten, sowie ein guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2019. Der Podcast wird auch im nächsten Jahr mit interessanten Inhalten für Euch da sein.

Die neue Folge erwartet Dich am 6.Januar 2019. Wer die neue Folge nicht verpassen will, einfach den Podcast abonnieren.

Dem Podcast könnt ihr auch auf Twitter unter "@WechselzoneL" und Instagram" wechselzonedeslebens" folgen.

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